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Sidni Ali-Moschee

Die Sidni Ali-Moschee, die seit dem 11. Jahrhundert besteht, ist ein Grab und Khan und dient bis heute islamischen Gläubigen als Gebetsort . Im Hof der Moschee liegt die Grabstätte des muslimischen Heiligen Ali, Sohn von Ulim, der der islamischen Tradition nach ein muslimischer Krieger war und ca. im Jahr 1250 in der Schlacht um Apollonia gegen die Kreuzritter gefallen ist.
Der Überlieferung soll Ali gewünscht haben, dass über seinem Grab keine Bedeckung errichtet werden soll, und in der Tat ist jedes Dach, das über seinem Grab errichtet worden ist, letzten Endes eingestürzt.
Phönizier, die sich gegen das Ende der frühisraelischen Epoche an dieser Stelle niederließen, haben hier die antike Hafenstadt errichtet, die nach Reshef, der phönizischen Gottheit des Feuers und Lichts benannt ist, und nahe am Strand Sidna Ali liegt.
Die derzeitige Struktur der Moschee wurde 1481 im Zeitalter der Mameluken errichtet. Am Ende der Saison der Wassermelonen pflegten die Araber hier ein beliebtes Fest zu feiern.
Im Jahr 1948 wurde der Ort zusammen mit dem anliegenden muslimischen Dorf verlassen. 1990 wurde die Moschee an die Muslime zurückgegeben. Die Stätte wurde renoviert und dient heutzutage als aktives islamisches Gebetshaus.
Das auffälligste Gebäude in Sidna Ali wurde von den Briten als Küstenpolizeistation errichtet und mit einem Radar ausgestattet um die Schiffe der illegalen Einwanderer zu erkennen.
Dieses Radar hat unter anderem das Schiff Berl Katznelson entdeckt, das die Küste Palästinas am 23. November 1945 erreichte. Die Truppen wurden gerufen und einige der Passagiere und Angehörige der Palmach-Bewegung denen es noch nicht gelungen war, sich vom Schiff zu entfernen, wurden festgenommen.